Rezensionen

Hier finden Sie Rezensionen, Meinungen und Pressestimmen zu meinem ersten Roman "Der Blutfänger" und zu meinen bisher veröffentlichten Kurzgeschichten.

Bei Amazon, bol.de, libri.de usw. finden sich inzwischen viele weitere Rezensionen, die ich hier aus Platzmangel nicht einfüge, die aber jederzeit nachlesbar sind.

 

Rezensionen zu "Der Blutfänger" online:

 

 

Hallo-Buch  Juli 2009 - richtig gute Wertung

Krimi-Forum  Juli 2009 - richtig gute Wertung

Buechertitel  Juli 2009 - richtig gute Wertung

Krimilady Henny Hidden  Juli 2009 - keine gute Wertung

Krimi-Couch  Juli 2009 - regelrechter Zerriss - sehr schlechte Wertung !!!

Klappe auf Mai 2009 - richtig gute Wertung

Brikada-Magazin für Frauen März 2009 - richtig gute Wertung

 

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Stimmen zu "Der Blutfänger"

 

Katja Stieb

Liebe Frau Mummert,

habe den "Blutfänger" heute fertig gelesen.
Von meinen sechs Texten, die ich an diesem Wochenende
hätte schreiben sollen, ist kein einziger fertig
geworden und meine Hackfleisch-Küchle sind gestern
Mittag auch angebrannt, weil ich selbst beim Kochen
nicht aufhören konnte zu lesen. Ich denke, das muss als
Kompliment reichen! :-) Einzig die Stelle, an der
Charlotte Stefan von diesem Mörder, der Gisela
umbringen wollte, erzählt, fand ich komisch. Irgendwie
geht das so schnell - ratzfatz, und die Story ist
erzählt. Ansonsten fand ich besonders Tom als Charakter
sehr gut und natürlich auch die Frauengespräche
zwischen Charlotte und Gisela...:-)

Ganz ehrlich: Ich hatte richtig Spaß beim Lesen. Bitte
weitermachen!

Herzliche Grüße,

Katja Stieb

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Klaus Pfeiffer, ein Vielleser, dessen Meinung mir wichtig ist.

Erst mal ein großes Dankeschön für das Kunstwerk, mit dem Du mich unterhalten und mir meine Freizeit versüßt hast. Ein Dankeschön das jedem Künstler gebührt. Wobei ich Kunstwerk erst einmal ganz wertfrei meine, ob es nun gefallen hat oder nicht.

Dies ist meine erste Rezession die ich schriftlich niederlege und ich möchte ausdrücklich unterstreichen, dass dies nur die  Meinung  von jemandem  ist,  der relativ viel liest. Nicht mehr und nicht weniger!

Hier nun die versprochene ehrliche Rezension.

Den Blutfänger habe ich in vier Tagen durchgelesen, was für meine Verhältnisse relativ schnell ist, was durchaus für die Lektüre spricht. Anfänglich war mir das Buch zu viel Karlsruhe. Ich dachte beim Lesen, ob bei anderen Büchern ebenfalls so viele Straßennamen vorkommen, bis mir bewusst wurde, dass dies nur für einen ortskundigen Leser komisch ist, da man sofort fertige Bilder der Lokalitäten im Kopf hat. Die einzelnen Charaktere sind durchaus realistisch und gut beschrieben, ohne ins Langweilige abzurutschen. Die Ermittlung war mir stellenweise zu durchsichtig und ging zu glatt über die Bühne. Das Kapitel in dem Charlotte beschreibt, wie sie Ihre Freundin Gisela kennenlernt, war für meine Begriffe etwas zu konstruiert. Die Passage mit dem Presseinformant war gut angesetzt, allerdings hätte ich es bevorzugt, wenn xxx tatsächlich der Informant gewesen wäre (warum und wie auch immer) und xxx ihn da wieder herausgeboxt hätte. So wusste ich von vorneherein, dass es xxx war.

Ebenfalls hätte ich mir einen noch tiefgründigeren Einblick in Hecks kranke Psyche gewünscht. Das hätte dem Roman noch mehr Tiefgang und Spannung gebracht. Die mystische Geschichte rund um das Mausoleum fand ich sehr gelungen und ich werde diesem Ort mal bei Gelegenheit einen Besuch abstatten. Sehr gut fand ich den Storywandel nachdem xxx seines Amtes enthoben war und Heck xxx als Rekrut auserkoren hatte. Das war wirklich meisterhaft ausgedacht und geschrieben.  Hier kam die Geschichte pünktlich zum Showdown so richtig in Fahrt.

Fazit:  Ein durchaus gelungenes Werk, das alles hat, was es braucht. Einen gut aufgebauten Spannungsbogen und einen super gelungenen Showdown. Mit  den oben beschriebenen Schwächen würde ich bei einer Skala von 0-10 dem Blutfänger  7 Punkte geben.

Ich glaube Du hast großes Potential und wenn Du irgendwann auf Dein Lebenswerk zurückblickst, wird der Blutfänger nicht Dein bestes Buch sein – aber auch nicht das Schlechteste.

Ich ziehe den Hut und freu mich schon auf die Fortsetzung.

(Ich, Claudia Mummert, habe in der Rezension die Namen durch xxx ersetzt um nachfolgenden Lesern keine Informationen zu geben, die sie vielleicht selbst noch "erlesen" wollen.)

 

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Stimmen zu "Die Pyramide"

Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Rheinstetten:

"Was würde Sandrine dafür geben, das nur ein einziges Mal sehen zu dürfen, zu fühlen, zu erleben - was hier nach der Aussage eines Menschen in Gefangenschaft klingt, stammt in Wahrheit von einer Karlsruher Bürgerin in nicht allzu weiter Zukunft. Totale Überwachung, Klimakatastrophe und Regenmänner, deren Gesicht durch den säurehaltigen Regen zerfressen wurde. Das ist die Gegenwart. Der Saure Regen zerfrisst überhaupt alles: Häuser, Straßen, Plätze, Pflanzen. Nur die gute alte Karlsruher Pyramide hält dem Stand und die Wissenschaft steht ratlos vor diesem Phänomen. Das freilich beschäftigt das rote Bauwerk nicht und hält so weiter die Erinnerung wach an eine Zeit, in welcher der Himmel und die Erde den Menschen wohlgesinnt waren..."

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Stimmen zu "Der Windsorknoten"

Gerhard Meier-Röhn, Studioleiter Südwestrundfunk Karlsruhe:

"Alfred Hitchcock lässt grüßen. Claudia Mummert ist mit ihrem Kurzkrimi gelungen, was man sich erhofft: Frösteln, Gänsehaut, Beklemmung - Spannung pur. Eine Kriminalstory, gut geschrieben, verblüffend in Handlung und Verlauf und doch mitten aus dem Leben gegriffen. 'Windsorknoten' ist erstaunlich lebensnah und auch deshalb zu empfehlen, weil unser 'Freund und Helfer', die Polizei, bei den Ermittlungen nicht immer auf der Höhe des Geschehens ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine interessante Dame, die einmal mehr beweist, dass Frauen das stärkere Geschlecht sind. Viel Spannung beim Lesen."

 

Wolfgang Bosch, ein inzwischen sehr guter Freund mit Leseerfahrung in unglaublicher Dimension, der zu meinen strengsten Kritikern gehört:

"Angesichts der inflationären Kriminalstories mit Lokalkolorit kann es nicht ausbleiben, dass man des öfteren von deren Qualität enttäuscht wird. Umso erfreulicher war es nun, einen Band mit immerhin 13 Krimis in einem Rutsch zu lesen, der spannend und höchst unterhaltsam geschrieben, sofort süchtig nach mehr gemacht hat. Die Reihenfolge der Krimis hat jedenfalls ein altes Sprichwort bestätigt, wonach das Beste zum Schluss kommt. 'Der Windsorknoten' ist für mich die beste und originellste der 13 Stories. Diese Einschätzung hat nichts mit der freundschaftlichen Verbundenheit zu tun, sondern beruht allein auf meiner subjektiven Objektivität."

 

Boulevard Baden, 09. März 2008, Bericht über die Röser Presse-Lesung "Schwarzer Boulevard"

"Der Krimi 'Windsorknoten' hat mich so sehr erschreckt, dass ich heute keine Krawatte angezogen habe"-was Gerhard Meier-Röhn, Studioleiter des Südwestrundfunks Karlsruhe, bei der Lesung "Schwarzer Boulevard" am Mittwochaben im Röser-Haus über die badische Kurzgeschichte seiner Patin Claudia Mummert berichtete, sorgte auch bei den zahlreichen Zuschauern für Gänsehautfeeling. Bis auf den letzten Platz besetzt war der große Saal in der Fritz-Erler-Straße 23, in dem fünf prominente Paten im Rahmen der Karlsruher Krimitage Preisträger des Röser Presse-Krimischreibwettbewerbs "Schwarzer Boulevard" vorstellten.

Erst frei erzählt, dann bis zum ergreifenden Ende vorgelesen - Meier-Röhns Auszüge vom Mordanschlag eines Frauen-Serienkillers im Durlacher Paracelsus-Krankenhaus unterstrichen die kriminalistische Klasse von Mummerts Werk."