Mehr über mich

 

Was hier auf diese Seite soll? Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht. Und mir fallen spontan drei Dinge, oder besser, drei (vier) Personen ein, die ganz eng mit meiner Schreiberei verbunden sind. Und denen möchte ich diese Seite hier widmen. Manch einer wird vielleicht sagen: das hört sich an wie eine Danksagung am Ende eines Buches. Recht hat er. Da ich noch kein Buch veröffentlicht habe, in dem ich hinten allen meinen Lieben danken kann, tue ich es hier. Und wenn ich dann tatsächlich mal ein Buch veröffentlichen sollte, kann ich mich mit der Danksagung am Ende kurz fassen.

 

Das ist an erster Stelle mein Mann, der wirklich mit viel Geduld und so manchem Fingerspitzengefühl Rücksicht auf meine Schreiberei nimmt. Er lässt mir die nötige Zeit, ohne sich zu beschweren, wenn ich manchmal Nächte lang vor meinem Laptop sitze, statt die Zeit mit ihm zu verbringen und dann auch noch am nächsten Morgen todmüde und schlecht gelaunt am Kaffeetisch sitze. (Kommt zum Glück nicht so oft vor). Er liest sich mal mehr, mal weniger begeistert, aber immer eisern, durch meine Kurzgeschichten, obwohl ihm dieses Genre überhaupt nicht liegt. Mein Romanmanuskript hat er fast zeitnah gelesen und mir bei Ungereimtheiten auf die Sprünge geholfen. Wenn mir für eine neue Kurzgeschichte noch die Idee fehlt, konstruiert er mit mir gemeinsam die wildesten Plots. Ob sie dann auch tatsächlich Anwendung finden? Das sei dahin gestellt. Auf alle Fälle macht es uns beiden einen heiden Spaß. Und niemand kann mich besser trösten, wenn ich mal wieder todtraurig bin, weil noch immer keine Antwort von den Ausschreibungen, oder den Verlagen vorliegt.

 

 

An zweiter Stelle kommt meine Schwester Dagi, die sich selbst als meinen größten Fan bezeichnet und mir in Bezug auf meine erste Rezension den Spitznamen Freddy verpasst hat, was sich aus Alfred Hitchcock ableitet. Hier zeigt sich bereits ihre wahre Fan-Größe. Niemand sonst kann mich so aufmuntern, weiter zu schreiben. Niemand sonst kann mir solch eine Begeisterung für mein Geschriebenes entgegenbringen, mich so in den Himmel loben. Doch auch sie kann meine Texte zerreißen, gleich einem gefürchteten Kritiker, wenn sie ihr nicht gefallen. (Gibt es zum Glück nur ganz Wenige). Sie baut mich auf, wenn ich es brauche, sie rückt mir den Kopf zurecht, wenn es nötig ist. Und irgendwann gehe ich mit ihr über einen roten Teppich.

Meinen Schwager Wolf darf ich hier nicht vergessen, der unermüdlich meine Texte auf Rechtschreibfehler und Grammatikfehler korrigiert hat, und hoffentlich auch weiter tun wird, obwohl er eigentlich gar keine Leseratte ist. Ohne ihn hätte ich vielleicht mein Roman-Manuskript nie fertig geschrieben. Auch er hat es zeitnah gelesen, und mich nach jedem weiteren Kapitel aufgefordert, endlich das nächste zu schicken, was für mich das größte Lob überhaupt war.

 

 

Und an dritter Stelle kommt ein inzwischen guter Freund, den ich durch das Schreiben kennen und schätzen gelernt habe. Wolfgang, mein zweitgrößter Fan. Er liest sich durch meine Texte und verteilt objektive Kritik. Da wir nicht in der selben Stadt wohnen, beschränkt sich unsere Freundschaft leider fast ausschließlich auf email-Verkehr. Eine riesige Freude machte er mir, als er mir eine Überraschung ankündigte. Ein Päckchen, hübsch verpackt, kam bei mir an, und als ich es öffnete kam ein T-Shirt zum Vorschein. Auf der Vorderseite bedruckt: "Claudia Fanclub" und auf der Rückseite: "1.CFC" mit einem beiliegenden Schreiben, in dem er mir mitteilte, dass er der Gründer dieses Vereines, sowie der Präsident, der erste Vorsitzende und das erste Mitglied sei. Ich habe ihm versprochen, ihm jedes meiner neu veröffentlichten Bücher zu signieren. Ich hoffe, ich kann ihm irgendwann ein ganzes Regal damit füllen.

 

 


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